Mammographie

Allgemeine Informationen

Bitte bringen Sie unbedingt Ihre alten Untersuchungsberichte mit !


Dauer: ca. 10 Minuten (falls einzig eine Mammographie vorgenommen wird)

Vorbereitung:

Die Untersuchung sollte zwischen dem 5. Und dem 12.

Tag des Zyklus gemacht werden.
Es ist wichtig, dass Sie die Brust nicht mit Creme oder Salbe einreiben.


 

Was ist eine Mammographie ?

Die Mammographie ist eine diagnostische Untersuchung, welche die Erstellung sehr präziser dosisintensiver Aufnahmen der weiblichen Brust ermöglicht.

Eine Mammographie empfiehlt sich dann, wenn es in der Familie einer Frau bereits Fälle von Brustkrebs gegeben hat oder beim Abtasten Zweifel entstanden sind, die es auszuräumen gilt.

Mehrere Kantone haben für Frauen über fünfzig Jahren ein Reihenuntersuchung  (alle zwei Jahre) zur Erkennung von Brustkrebs mittels Mammographie eingerichtet. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Gynäkologen, ob diese Untersuchungen auch in Ihrer Region vorgenommen werden.

 

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Schräge Röntgenaufnahme

  

Was zeigt diese Technik ?

Es handelt sich um eine Untersuchung, welche mit einem dafür speziell konstruierten Gerät angefertigt wird. Die Mammographie erlaubt, das Brustdrüsengewebe genau zu untersuchen.

Es kann sein, dass Sie oder Ihr Arzt einen Knoten in Ihrer Brust gespürt haben oder sie haben unübliche Schmerzen in Ihrer Brust.
Häufig handelt es sich dabei um nichts anderes als um ein eine harmlose Zyste, einen gutartigen Knoten oder um ein hormonelles Ungleichgewicht, welche die Symptome verursachen.

Falls aber ein bösartiger Knoten vorliegt, hilft die Mammographie ihn frühzeitig zu entdecken und wertvolle, häufig entscheidende Zeit zur Behandlung zu gewinnen.

Wie läuft eine Untersuchung ab ?


Der/Die Fachmann/frau für medizinisch-technische Radiologie, der sich Ihrer annimmt, wird Sie darum bitten, Ihre Brust frei zu machen und sich vor das Mammographie-Gerät zu stellen. Nachdem Sie sich ausgezogen haben, wird man jede Ihrer Brüste auf eine spezielle Platte platzieren. Nachdem sie korrekt positioniert sind, wird durch das Gerät eine leichte Kompression auf das Brustgewebe angewandt. Dieser Druck dauert nur während der Röntgenaufnahme, das heisst nur einige Sekunden. Diese Prozedur ist wichtig, um das Drüsengewebe mit feinster Detailtreue auf dem Röntgenfilm abzubilden.
Selbstverständlich ist er/sie auf Ihr Wohlbefinden bedacht und prüft, wann genügend Druck ausgeübt wurde, um die Bilder erstellen zu können. Grundsätzlich werden bei einer Untersuchung vier Aufnahmen gemacht (zwei von vorne und zwei von der Seite),  um die Details mit grösster Genauigkeit analysieren zu können. Es kann aber notwendig sein, noch eine weitere Aufnahme in unterschiedlichem Winkel anzufertigen.

 

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Seite Röntgenaufnahme


Falls Ihr Brustdrüsengewebe auf dem Röntgenfilm dicht erscheint (reich an normalem Drüsengewebe) und falls eine Verhärtung gespürt wird, wird die Mammographie durch eine Ultraschalluntersuchung ergänzt.

Die Ultraschalluntersuchung wird durch den Radiologen im Ultraschallraum durchgeführt. Dabei wird er Sie eingehender befragen und Ihre Brüste klinisch untersuchen (Brustpalpation).

Vorbereitung


Es ist wichtig, dass Sie wenn möglich in den ersten 10 Tagen Ihres Menstruationszyklus untersucht werden. Dies hat drei Gründe:

Das Brustgewebe ist dann weniger dicht und kann besser analysiert werden.
Die Kompression der Brust ist weniger unangenehm.
Die Gefahr einer Schwangerschaft besteht zu diesem Zeitpunkt nicht.
Falls Sie keinen Monatszyklus mehr haben (nach Gebärmutteroperation und nach den Wechseljahren) oder wenn die Situation dringlich ist, können Sie sich jedoch ohne Probleme sofort untersuchen lassen.

Falls Sie früher schon Mammographien hatten, ist es sehr wichtig, dass wir sie zum Zeitpunkt der Untersuchung als Vergleich zur Verfügung haben.

 

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Ist es gefährlich, mehrere Mammographien anzufertigen ?


Nein. Mit den neuen Untersuchungstechniken ist die Strahlendosis schwach und begrenzt sich nur auf das zu untersuchende Gewebe.
Falls Ihnen Ihr Arzt Mammographien in regelmässigen Abständen empfiehlt, geschieht dies im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung, wie Sie sie von der Gebärmutteruntersuchung her kennen. Dies ist der Fall, wenn sie schwierig zu untersuchende Brüste haben (schmerzhafte physische Untersuchung, bekannte multiple Zysten oder vorangegangene Operation) oder wenn eine familiäre Häufung bösartiger Tumoren der Brust bekannt ist. Eine Voruntersuchung dieser Art wird von Ihrem Arzt veranlasst, um eine verspätete Diagnose einer ernsten Erkrankung zu vermeiden.

 

 

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